Freitag, 18. Juli 2014

WM Finale in Jax - unsere erste Party

Unsere erste Party und dann gleich Weltmeister! Wie gibt’s denn sowas?

Aber erst mal ganz der Reihe nach:

WM ist schon immer etwas besonderes und nachdem das Turnier für uns gut gelaufen war und wir tatsächlich mal wieder im Finale angekommen sind stellte sich die grosse Frage, wo schauen wir das Finale?

Einige aus unserem Bekanntenkreis hier in Max wollten sich in einer Bar treffen, weil dort viele Deutsche hingehen und die letzten Male wohl gute Stimmung war. Allerdings ist das mit Baby irgendwie nicht der optimale Ort, wie uns auch Freunde nochmal bestätigt hatten. Immerhin wollten wir auch was vom Spiel mitbekommen und nicht nur nach der Maus kucken müssen. Haben dann entschieden gemütlich bei uns zu Hause zu schauen. Die Tage wo solche Ereignisse mit rauschenden Festen gefeiert werden, kommen halt später wieder…

Da hatten wir aber nicht mit den Menesis gerechnet! Unsere Auswander-Freunde aus München sind kurz nach dem Halbfinale in Florida gelandet und haben spontan wie sie nun mal sind gefragt, ob wir das Spiel zusammen schauen wollen. Sie würden sogar die 200 Meilen die Küste hochfahren.
Gesagt getan – also haben wir uns verabredet. (Den Blog zum Menesi-Abenteuer findet ihr unten in meiner Liste “Blogs die ich lese”) Spontan können wir auch, sagten wir zu uns und so freuten wir uns auf Besuch der vier Ex-Münchner samt Hund Jackson.

Kurz darauf meldete sich dann spontan Kira, die mit ihrem 2 Monate alten Sohn auch nicht in die Kneipe gehen wollte und so haben wir beschlossen, einfach die Runde zu vergrössern. Also nochmal 5 Personen mehr.

Tagsdrauf dann noch ein Anruf von Juliane, mit der wir schon vorher ein Vorrundenspiel geschaut haben und die gerne im deutschen Kreis das Spiel kucken wollte. Gatte Zach darf natürlich nicht fehlen. Also noch zwei mehr.

Dann war ja noch Judith zurück aus Deutschland, frisch am Samstag vor dem Spiel eingeflogen und auch noch ohne Plan. Da wir jetzt eh auf Party getrimmt waren haben wir uns sehr gefreut, als auch Sie samt Gatte Josh zugesagt haben.

Und so entstand eine illustre Truppe und unsere erste “Party” in den USA, die eigentlich gar nicht geplant war. Umso schöner war es dann, weil sich eben alles so spontan entwickelt hatte.

Das schöne hier an den Partys und Einladungen in den USA ist, dass jeder irgendwas mitbringt und am Ende hat man genügend Bier, Chips, Dips, Sekt usw. – wir hatten noch Pizza besorgt und so waren wir bestens ausgestattet für einen spannenden Final-Sonntag.

Wir hätten nie gedacht, dass wir mit so vielen Leuten (11 Erwachsene, 3 Kinder, 2 Babies und einen Hund) ins Apartment passen und dass auch alle irgendwo einen Platz finden, aber am Ende hat’s prima geklappt und mega viel Spass gemacht. Es war eine tolle Runde! Danke an alle, dass ihr da gewesen seid.

Auch Helene ist voll auf ihre Kosten gekommen und hat natürlich entsprechend viel Aufmerksamkeit erhalten. Es war toll anzusehen wie süss sich Connor (der kleine große Menesi) um unsere kleine Maus gekümmert hat.

Hier noch ein paar Schnappschüsse :

Full house


Ein Event für Groß und Klein

Nanu, was ist das denn

So sehen Sieger aus!



Song of the day: Don’t cry for me Argentina (aus dem Musical Evita)

Samstag, 12. Juli 2014

Back in Business

Auch die schönste Zeit geht einmal zu ende und so ist es nun auch bei mir leider an der Zeit wieder arbeiten und somit auch Geld verdienen zu gehen. 
Nachdem ich die letzten 6 Monate eine wundervolle Elternzeit  geniessen durfte bin ich seit dieser woche wieder im Berufsleben angekommen. 

Wenn ich zurückblicke war es eine sehr aufregende zeit und ich habe das Familienleben in vollen Zügen genossen. 
Wir haben viel unternommen, aber auch unsere zeit als Familie genutzt, um uns einen platz zu suchen wo wir uns wohl fühlen und an dem wir uns auch eine gute Zukunft für unsere maus vorstellen können. 
Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich so viel von der Entwicklung und dem Wachstum meiner kleinen Maus miterleben durfte: vom ersten drehen von Bauch auf Rücken, über die ersten Sitz- und Krabbelversuche bis hin zu den aktuellen ersten Steh- und Gehversuchen. Und natürlich viele kleine und grosse dinge dazwischen drin. 
Kann nur jedem werdenden oder kürzlich gewordenem Papa empfehlen, so eine Baby Auszeit zu machen, wenn es die Umstände erlauben. 
Mit seinem Baby die Welt zu entdecken ist einfach die tollste Sache der Welt! 

Nicht zu vergessen natürlich auch meine liebe Ehefrau Annika, ohne die das gesamte Projekt überhaupt nicht möglich gewesen wäre. Bei keinem anderen Menschen wüsste ich unsere kleine Maus besser aufgehoben als bei ihr. daher ein riesen Dankeschön und ein grosses Kompliment an meinen Schatz!!! 

Da wir uns jetzt gut eingelebt haben uns es uns sehr gut in Jacksonville gefällt, haben wir uns entschlossen nach Abschluss unseres Eltern-"Urlaubs" erst mal für länger hier herzugehen. 
Damit das möglich wird brauche ich natuerlich eine Arbeit. Glücklicher Weise bietet Jacksonville einen unschlagbaren Vorteil für uns gegenüber allen anderen Städten in den USA - hier ist ein grosser Branch meines aktuellen Arbeitgebers. So habe ich mal meine Fühler ausgetreckt und siehe da... ich habe eine interessante Stelle gefunden und kurzerhand entschlossen, meinen beruflichen weg hier fortzusetzen. Ein Wechsel innerhalb eines Unternehmens ist meines Erachtens eine gute (und einfache) Möglichkeit, sich im Ausland zu etablieren. Da man mich hier im Unternehmen schon kennt habe ich im Gegensatz zu anderen potentiellen Arbeitgebern auch in USA schon eine anerkannte 'work history' und nebenbei auch schon einige Jahre relevante Berufserfahrung, was bei der Gewährung von Benefits hier keine unwesentliche Rolle spielt. 





Tja und somit hat mich die Financial industry wieder - in neuer Funktion und an einem neuen Ort, aber ich muss sagen: it's good to be back! 


Song of the day:   Baby come back - The Equals

Sonntag, 6. Juli 2014

Unser 5-Monats-Update

Long time no see!
Sorry für die lange Pause, aber bei uns ist im Moment viel los und da ist das bloggen etwas hinten runter gefallen...

Vor kurzem haben wir unser 5-Monatiges Jubiläum gefeiert. Wie schnell vergeht hier bitte die Zeit?

Inzwischen haben wir uns sehr gut eingelebt, das ist uns immer mehr bewusst. Fühlt sich an wie "zu Hause".
Das liegt vor allem an mehreren Dingen - hierzu ein kleines Update:

1) Wir haben eine sehr schöne Wohnung / Wohnanlage und fühlen uns sehr wohl. Man gewöhnt sich schnell an die Annehmlichkeiten hier und es ist immer mal wieder einen Moment lang komisch, weil man sich eher fühlt wie im Urlaubshotel. Jetzt wo die Maus immer größer wird ist es einfach sensationell mit ihr im Baby-Splash-Pool zu spielen und die Sonne (bzw. eher den Schatten) zu genießen.
Auch die Umgebung ist einfach schön - man kann am Strand spazieren oder im Park. Alles sehr gepflegt und gut in Schuss.

2) Wir haben sehr viele nette Menschen kennengelernt und uns einen kleinen Bekannten- und Freundeskreis aufgebaut. Das hätte ich mir niemals vorgestellt, dass das so schnell so wird. Besonders toll ist die Tatsache, dass wir auch einige sehr nette Kontakte mit Kindern haben, so dass Annika schon auf diverse Playdates gehen konnte und auch weiterhin viel und gerne mit anderen Müttern unternimmt.
Darüber hinaus wurden wir jetzt schon ein paar Mal eingeladen und hatten wiederum auch schon einige Male Besuch bei uns zu Hause. Zuletzt hatten wir am Nationalfeiertag - dem 4th of July - eine nette Einladung von Dad's ehemaligem Arbeitskollegen, da mein Dad aktuell auf Besuch hier ist.
Es gab ein traditionelles Barbecue mit Burgern und Hotdogs. Eigentlich auch mit Badehose wegen dem Pool, aber da hat uns leider das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.

3) Der Maus geht es spitze - wir haben ein gesundes und munteres Kind, was uns jeden Tag ein strahlen ins Gesicht zaubert. Momentan versucht Helene sich überall hochzuziehen und bald wird sie stehen, laufen und viel Blödsinn anstellen. Helene war bislang nicht einmal wirklich krank, sieht man mal von zwei verschnupften Nasen ab, die man sich hier schon mal ab und an einfangen kann mit all der Klimaanlagen und Gewitterstürme.

4) Das Wetter ist traumhaft, wenn man es gerne warm und schwül mag. Warm ist super, die Luftfeuchtigkeit ist manchmal schon eine Herausforderung, aber am Ende gibt es halt nicht DAS perfekte Wetter.
Man hat auf jeden Fall einen hohen Verbrauch an Sonnencreme und sollte mind. 2 Sonnenbrillen besitzen, falls man mal eine nicht zur Hand hat.
Wir für unseren Teil kommen mit dem Klima super zurecht, wobei wir letzte Woche mal bei einem Ausflug nach St. Augustine über 100 Grad Fahrenheit hatten. Also so ca. 36-37 Grad Celsius. Da ist man nach kurzer Zeit einfach platt, das ist schon brutal heiß.

5) Die Möglichkeiten sind hier einfach so groß und man kann sich rund um die Uhr beschäftigen. Allein die Nähe zum Strand ist schon ein mega Asset. Auch wenn man mal einen schlechten Tag hat ist alles halb so wild, wenn man zum runterkommen 15 min am Strand entlang spaziert.
Aber auch neben dem Beach bietet Jacksonville eine Menge, was man erst nach und nach kennenlernt. Und ich bleibe dabei - es ist die gemütlichste Großstadt die ich kenne. Leben wir am Dorf und doch zentral und alle Annehmlichkeiten einer Großstadt.

Ansonsten blicken wir noch auf ein paar weitere Highlight zurück:

Mitte Juni haben wir unseren ersten Urlaub in Florida gemacht. Klingt komisch, ist aber so. Wir wollten nochmal eine andere Ecke sehen und ein paar Bekannte treffen. Daher waren wir eine Woche in Sarasota bei Astrid und Andi im Tropical Fruit Garden. Aber dazu kommt noch ein separater Blogeintrag....

Annika hat in der Zwischenzeit ihren Führerschein bestanden! Tolle Leistung, zumal der Test etwas schwieriger geworden ist. Bei mir waren es ja noch 2 Tests, wobei einer dieser Tests nur aus Schildern bestand, was im Prinzip sehr einfach ist. Seit Kurzem ist es aber so, dass es nur noch einen Test gibt mit 50 Fragen, der aber nur noch 3-4 Schilder-Fragen beinhaltet. Von daher muss man sich hier durch wesentlich mehr vom Rest der Fragen quälen.
Sofern jemand Tips zum Führerschein in Florida braucht, können wir aus unserer Erfahrung nur einen Tip geben: das offizielle Florida Drivers Manual 2x aufmerksam durchlesen. Alles was gefragt wird, steht dort drin. Hier der Link zum aktuellen Handbook.

Auch haben wir inzwischen ein weiteres Cell phone uns zugelegt. Nachdem wir mehr und mehr auch mal getrennt unterwegs sind fühlt sich das einfach sicherer an. Und irgendwie ist das schon komisch, sich ein Telefon zu teilen. Wir sind weiterhin bei T-Mobile und haben einen so genannten Family Plan. Habe ich noch geschrieben, dass die Kosten hier etwas höher liegen als in Deutschland finde ich das gesamte Pricing wieder deutlich erschwinglicher. Wir bezahlen jetzt ohne Handy 80 USD für beide mit unlimited talk und text sowie 1GB LTE data pro line. Also 40 USD pro Person, was etwas über 30 EUR sind. Da hatten wir in Deutschland deutlich mehr bezahlt.
Nette Anekdote nebenbei: wir haben unsere deutschen Verträge versucht zu kündigen mit unterschiedlichem Ergebnis. Während Annika's Vertrag problemlos aufgelöst wurde und zwar per sofort gegen Nachweis unseres lokalen T-Mobile agreements hat man mir die Auflösung versagt und will mich erst zum regulären Termin entlassen. Da hake ich aktuell gerade nach und bin gespannt wie die Geschichte weitergeht.

Interessant ist auch die Geschichte mit der credit history. Wir verfolgen das ja sehr genau und haben auch schon eine credit history aufgebaut, wenn auch noch nicht besonders gut und lange. Annika's ist etwas besser als meine, da sie einfach ihre Sachen nicht immer dabei hat und wir meistens meine Karte nutzen.
Die ideale Auslastung zum due date ist 30% des Limits, weshalb man ggf. eben kurz vorher etwas Geld auf die Karte überweisen muss, um den Balance bei 30% zum Stichtag zu haben. Habe ich aber erst etwas später gerafft und somit dauert es halt ein paar Wochen länger.
Immerhin hat es für Annika bereits gereicht, dass wir Kreditkarten-Werbung bekommen, was lt. Ratgeber ein gutes Zeichen ist. Bei ihrem favorite shopping store haben wir es dann mal gewagt und eine Kreditkarte beantragt - und siehe da - approved! Bei mir hat es leider noch nicht geklappt, ich muss wohl noch etwas länger warten.... wir brauchen ja eigentlich keine weiteren Karten, aber es hat Vorteile, wenn man mehrere Accounts hat. Da beißt sich das System am Anfang etwas in den Schwanz, aber am Ende bleibt uns nichts anderes übrig als das Spiel zu spielen. So what.

Last but not least ist aktuell wie schon erwähnt mein Dad zu Besuch und deshalb habe ich auch wenig Zeit für Bloggen gehabt. Wir freuen uns aber sehr, dass beide Großeltern uns hier regelmäßig besuchen und Helene ihre Großeltern relativ häufig sehen kann. Auch die "in-laws" Gabi und Norbert haben sich für Herbst wieder angekündigt.

Ausblick - wir stellen gerade die Weichen ob und wie es weitergeht mit uns hier in den USA. Nachdem ich ja öfters gefragt werde, ob ich auch mal wieder was arbeiten werde kann ich schon recht klar sagen: ja, muss ich. Und leider auch schon bald. Die Frage ist nur was und wo, aber dazu demnächst mehr......

Song of the day: 36 Grad - 2Raumwohnung

Donnerstag, 19. Juni 2014

WM Vorbereitung USA - Nigeria

Schon lange nichts mehr gebloggt, danke für die zahlreichen Hinweise via eMail oder Kommentar :-)

Heute möchte ich noch von der WM Vorbereitung berichten.
Mein erstes großes Sportereignis in Jacksonville - das letzte Vorbereitungsspiel der US Nationalmannschaft gegen Nigeria im hiesigen Ever Bank Field.

Unsere Freundin Judith war so nett und hat Karten besorgt und so konnte ich gemeinsam mit einer kleinen Gruppe "mixed couples" zum Spiel gehen.

Anfangen tut hier so ein Sportspektakel mit dem sogenannten "tailgating" - was im Prinzip eine Art Party auf dem Parkplatz ist, wo man je nach Ausmaß die Heckklappe öffnet und einen Cooler mit Getränken und Snacks parat hat. Das geht aber bis zu Zelten, Pavillons, Grills und dicke Musik-Anlagen. Nicht zu reden von den aufwändigen Bemalungen und Fanbekleidung.
So richtig viele Bilder davon habe ich nicht gemacht, aber eins zumindest was ich hier mal teilen kann:



Danach ging es auf ins Stadion. Hier ein paar Fakten zum Ever Bank Field, was eigentlich hauptsächlich das Stadion der Jacksonville Jaguars (NFL Football) ist.

Das Stadion gibt es seit 1995 und es fasst regulär ca. 67.000 Zuschauer. Bei Spezial-Events sogar ausbaubar bis auf 84.000.
Aktuell wird das Stadion ausgebaut und renoviert. Es entsteht u.a. die größte Videoboard der Welt und an einem Ende eine Entertainment Lounge mit Pools und Blick auf das Spielfeld. Ich bin gespannt und will unbedingt wieder hin wenn's fertig ist.


So nun aber auf zum Spiel.... etwas anstehen mussten wir schon, aber in der Zeit lernte ich den Schlachtruf der US Fans kennen:


I....
I believe....
I believe that....
I believe that we....
I believe that we will win, I believe that we will win, I believe that we will win, I believe that we will win, I believe that we will win, I believe that we will win, I believe that we will win, 
und so weiter....

Im Stadion eine schöne Atmosphäre. Das Stadion ist sehr weitläufig und bei über 30 Grad mit vorhergegangenem Regen ein wahres Sammelbecken für Luftfeuchtigkeit. Gefühlt lag die so bei 200% oder drüber....


Einlauf, Anstoss und Nationalhymne. Hier in USA ist das schon sehr emotional gemacht und man ist hier echt verdammt stolz auf sein Team. Ein toller Moment.


And now - let's play ball....



Wer Klinsi entdeckt darf sich in dessen elterlichen Betrieb gratis eine Brezel abholen ;-)

Spannende Anekdote aus der Halbzeit. Nachdem ich ca. 15min wegen Getränken (Bier) angestanden hatte teilte mir die Mitarbeiterin dann doch mit, dass sie komplett ausverkauft seien. IN DER HALBZEIT!!! HALLO????

Ein Irrer hatte es besonders eilig und wollte den Weg zu den Getränken (oder Toilette) vom oberen Rang abkürzen mit einem beherzten Sprung über die Brüstung. War halt etwas zu hoch und der Mann wurde vom Sanitäter abtransportiert. Er hat's überlebt, allerdings sicherlich nicht nur mit Prellungen. Das sah schon übel aus - Freunde von uns waren gleich nebendran und haben es hautnah miterlebt.
Ich wünsche ihm natürlich das Beste - aber bissl crazy ist das schon....

Am Ende siegte die USA gegen Nigeria mit 2-1. Das Volk war begeistert und geht jetzt voller Freude in den World Cup. Was die nur alle nicht wissen - spätestens am 26.6. wird die Siegesserie reißen und unsere Jungs werden den direkten Vergleich gewinnen.

Ein toller Tag und eine tolle Erfahrung. Ich hoffe, bald wieder bei so etwas dabei sein zu können.


Song of the day: Football's coming home - The three Lions


Dienstag, 27. Mai 2014

Was will man Meer?

Einer der entscheidenden Vorteile des Lebens hier in Florida ist die Nähe zum Beach.
So ein paar entspannte Sonnenstunden am Strand wirken manchmal wahre Wunder auf Körper und Seele. Um unseren aktuellen Heimvorteil mal ausgiebig zu nutzen haben wir uns letzte Woche Freitag auf gemacht und sind mit Sack und Pack zum Beach gefahren, um wirklich mal mehrere Stunden dort zu verbringen. Sonst waren wir immer mal auf einen Spaziergang oder einen Kurzbesuch. Mit im Gepäck unser extra dafür angeschafftes Beach-Zelt, was uns Sonnenschutz bieten soll und mit der kleinen Maus natürlich ein toller Platz zum spielen ist.

Wir waren etwas nördlich am Atlantic Beach in einer recht ruhigen Ecke. Trotz der 35 Grad haben wir uns nicht beirren lassen und unser Lager aufgebaut. Dank vorheriger Recherchen haben wir ein Zelt geholt, was wirklich total leicht auf- und abzubauen geht. Sehr angenehm, denn jede Minute der Zelt-Montage in der prallen Sonne ist eine Tortur kann ich euch sagen!

Hier der Blick aus unserem Beach-Tent:



Besonders groß war die Freude, als wir zum ersten Mal Delfine vom Strand aus beobachten konnten. Wer uns kennt weiß, das Annika diese Tiere unwahrscheinlich gerne mag und so war das natürlich das perfekte "I"-Tüpfelchen an einen tollen Sonnentag.

Spannend finde ich auch immer die anderen Leute zu beobachten, wie sie zum Schwimmen, Sonnen, Spazieren oder Fischen an den Strand kommen. Sogar Hunde sind hier erlaubt und so manch einer führt hier stolz seinen Vierbeiner bei diesen mörderischen Temperaturen durch den Sand.
Auch beliebt - Haifischzähne suchen. Muscheln suchen ist dagegen eher lahm, weil es von denen hier am Strand nur so wimmelt.... einmal gebückt und man kann sich aussuchen was man haben will. Boring!

Das Wasser ist übrigens angenehm warm, bietet aber dennoch ausreichend Erfrischung.

Obwohl ich mich gut eingecremt habe, muss ich doch EINE Stelle übersehen haben, wie mir abends im Bett auffiel. Ich denke ich war zwar nur max. 20min der prallen Sonne ausgeliefert, aber das hat schon gereicht um mir meine linke Hüfte zu verbrennen. Aber was sag ich - ein Sommer ohne Sonnenbrand ist doch kein Sommer, gell :-)

Nach ca. 2h haben wir dann aber doch wieder die Biege gemacht, es war einfach zu heiß! Die Maus hat geschwitzt wie blöde und wir natürlich auch. Das macht einen fertig kann ich euch sagen. Brutal.
Und dann auch noch überall dieser Sand, der dann gerne an der verschwitzten Haut haften bleibt. Am Ende will man nur noch unter die Dusche und den Kofferraum des Autos nie wieder öffnen....
Besonders fies sind auch diese Fliegen, die am Strand ständig an einem Hängen. Ich weiss gar nicht genau was das für Dinger sind - sehen aus wie Stubenfliegen, aber wenn die auf dir landen brennt das wie Hölle.... und man kennt ja diese nervigen Fliegen - wenn die dich im Visier haben, nerven die ununterbrochen. Also entweder permanent Fliegen verscheuchen oder leiden.... muss mich nochmal damit befassen, warum diese Biester so brennen auf der Haut. Wenn jemand das weiß, bitte auch gerne mal in einen Kommentar schreiben. Merci :-)

Last but not least hat Annika letzte Woche noch ein paar weitere Annehmlichkeiten des Beach-Daseins genossen. Beim Abendspaziergang mit Freundin Judith.... aber seht selbst, wie schön das Panorama Abends am Strand in Jax ist:

  





Song of the day: Fun Fun Fun - The Beach Boys

Freitag, 23. Mai 2014

4 Monate USA - 4 Monate Jacksonville

Kann man es glauben? Vier Monate sind schon wieder vergangen, seit wir hier gelandet sind.
Zeit mal wieder etwas zu reflektieren, was wir so erlebt haben und wahrgenommen haben.

Erst mal muss ich sagen, dass wir seit ein paar Wochen endlich das Wetter haben, von dem hier in Florida alle sprechen. Aktuell ist es schon recht warm (so um die 35 Grad soll es am Wochenende geben) und es wird eigentlich auch nicht wirklich mal deutlich kälter. Glaube 26 Grad war so das niedrigste an das ich mich erinnere. Also immer gut eincremen, Kopfbedeckung und Wasser dabei haben! Das haben wir uns hier schon gut angeeignet und ist auch wirklich wichtig.
Die Maus kommt eigentlich sehr gut mit der Witterung zurecht - muss halt viel trinken und gut geschützt werden, aber dann ist das für sie eigentlich recht angenehm.

An der Stromrechnung bemerkt man den Temperaturanstieg leider auch - so ist auch kontinuierlich die Rechnung nach oben gegangen Monat für Monat. Hier läuft das ja ein wenig anders als in Deutschland: wir bezahlen hier keinen Abschlag, sondern hier wird jeden Monat der tatsächliche Verbrauch abgerechnet. Für unsere kleine Wohnung ist das noch nicht tragisch, aber jetzt waren wir zuletzt das erste mal über 100$.

Mit dem Essen geht es eigentlich auch sehr gut muss ich sagen. Zwar hat man kein gescheites Brot, wenn man es nicht selbst bäckt, aber man isst hier einfach weniger Brot- und Backwaren. Dafür halt mehr anderen Kram. Wir machen viel selbst und gehen auch kaum essen - meist nur wenn ein Stammtisch stattfindet oder Besuch da ist. Gelegentlich mal eine Pizza liefern lassen, aber meistens kochen wir selbst. Sehr gerne machen wir selbst Burger, Tex-Mex Sachen oder mal nur einen Salat mit Hähnchen. Nudeln, Sandwich etc. - nicht spektakulär, aber meist sehr lecker.
Wenn wir Lust haben machen wir auch deutsche Sachen wie Pfannkuchen oder Gulasch. Eine gute Mischung eben. Wirklich fehlen tut mir am Essen nach 4 Monaten eigentlich nix - na gut, vielleicht mal ein schönes Stück Camembert vom Bergader, aber sonst nichts.

Obwohl wir Fertigprodukte meiden gibt es eine Sache, die uns schon sehr lecker schmeckt und die wir auch meistens im Kühlschrank haben. Pullet Pork mit Jack Daniels Sosse.... lecker in Verbindung mit Reis... und super schnell gemacht :-)


Dann hatten wir Anfang Mai unseren ersten Besuch hier - meine Schwiegereltern waren für 10 Tage hier. Wir hatten eine tolle Zeit und unser Sofa-Sleeper hat sich sehr gut bewährt.
In der Zeit haben wir viel unternommen, aber auch genügend Playtime mit der Maus gehabt.

An unserem 4-Monats-Tag hier haben wir uns eher einen "Ruhigen" gemacht und sind mal an den Pool gegangen. Mit zunehmendem Alter von Helene wird auch der Splash-Pool immer interessanter.... es macht auf jeden Fall viel Spaß mit der Maus hier zu plantschen. Und Wasser liebt unser Kind, was wir auch in jeder Schwimmstunde mit ihr sehen und merken.
Aber welches Kind könnte bei so einer tollen Anlage schon widerstehen?


Annika hat sich dann an diesem Tag auch noch als Lebensretter betätigt.
Irgendwie bemerkte ich im Augenwinkel etwas kleines schwarzes in den Pool laufen. Da ich Helene auf dem Arm hatte bat ich Annika mal nachzusehen, was das war. Und tatsächlich: ein kleiner Baby-Maulwurf hatte sich verlaufen und schwamm im Pool hin-und-her. Da er nicht mehr aus eigener Kraft über den Rand hinauskam, half ihm Annika wieder zurück in die Freiheit. Und in kürzester Zeit war der kleine Kerl wieder unter der Erde eingebuddelt.


Nächste Woche stehen wieder ein paar Treffen mit Bekannten an, worauf wir uns wieder sehr freuen. Neulich waren wir an einer schönen Marina eingeladen zu einem Treffen mit einigen Deutschen hier in Jacksonville zum zwanglosen plaudern. Jeder brachte ein paar "deutsche" Speisen mit, so dass wir ein leckeres Buffet zur Verfügung hatten. Nachdem fast alle Salat o.Ä. gemacht hatten, haben wir uns an Kuchen versucht. Korrigiere - Annika hat einen super tollen Kirschkuchen gebacken. Die Kinder fanden den am Ende so klasse, dass er komplett aufgegessen wurde und die letzten Stücke rationiert und zugeteilt werden mussten.... Kompliment mein Schatz :-)

Wie ich schon mal erwähnt habe, findet am 7.6. das letzte Länderspiel der USA vor der WM  in Jacksonville statt. Leider etwas spät, so dass wir nicht beide hingehen können, aber eine Karte haben wir besorgt bekommen und einer von uns wird hingehen. So ein Ereignis muss man schon mitnehmen, wenn mal was derartiges in der Stadt ist.

Last but not least denken wir auch immer mal über einen netten Zweitwagen nach. Irgendwas kleines schnuckliges, was Sprit spart und mit dem man wendig von A nach B kommt. Allerdings sollte zumindest ein Kinderwagen hinten rein passen.
Nach langem hin-und-her haben wir uns dann endlich geeinigt und unseren kleinen, kompakten Zweitwagen gefunden.... wir finden, genau das Richtige für hier....


In diesem Sinne... have a good one!


Song of the day: Vier gewinnt - Die fantastischen Vier

Donnerstag, 15. Mai 2014

Baby in Florida - ein Erfahrungsbericht

Nachdem ich einige Zeit nichts geschrieben habe geht es heute wieder weiter im Blog.
Wir hatten unseren ersten Besuch aus Deutschland und somit haben wir die letzten 2 Wochen intensiv mit meinen in-laws verbracht.

Unsere Erfahrungen mit Baby in den USA soweit:

Zusammengefasst muss ich sagen, dass es meiner Meinung nach in Amerika sehr kinderfreundlich zugeht. Was am meisten auffällt ist, dass man an jeder Ecke angesprochen wird: an jeder Supermarktkasse, im Laden oder auch in der Mall - einfach überall.
"How old is your baby", "oh she's so cute", "adorable", etc.

Natürlich werden wir auch besonders oft angesprochen, weil wir mit unserem Kinderwagen auffallen. Jetzt allerdings inzwischen nicht mehr ganz so oft, weil Helene inzwischen im Sportsitz sitzt und nicht mehr in der Babyschale. Dieser ist jetzt kein so ungewohnter Anblick mehr und ähnelt eher den Buggies, die man hier oft sieht. Bis dahin war unser "really nice stroller" aber der Renner. Kombiniert mit dem Sonnenschirm an der Seite war da ein Blickfang der seines gleichen suchte. Zuletzt haben wir die Blicke usw. gar nicht mehr gezählt, aber es war schon auffällig. Kinderwagen hier sind insgesamt viel einfacher gehalten und meist nur eine Kombination mit Carseat. So eine richtige Babyschale haben wir hier nur 1 oder 2x gesehen.

Babyfood
Bei der Nahrung muss man schon sehr genau aufpassen, was man seinem Nachwuchs gibt. Die Lebensmittelqualität ist häufig nicht so gut, zumindest bei den einfacheren oder sagen wir günstigeren Produkten. Man achtet hier also schon sehr stark darauf, dass alles "organic" ist und selbst dann gibt es noch große Unterschiede. So meiden wir beispielsweise Marken wie Gerber und nehmen stattdessen Earth's best oder Happy bellies.
Da wir ja die Mahlzeiten selbst kochen achten wir auch beim Einkauf auf organic Nahrung, die hier im Vergleich zu Deutschland schon recht teuer ist. Aber so ein Baby isst ja noch überschaubare Mengen und dann geht das schon :-)
Wir haben auch gelernt, dass man hier üblicher Weise eine andere Reihenfolge der Mahlzeiten empfielt. Man startet meist mit Cereal (Reiscereal) am morgen und fügt nach und nach solids (feste Nahrung) hinzu.
Wir kennen es noch eher nach der deutschen Methode, mittags mit Gemüse anzufangen.
Mit der Zeit haben wir uns hier versucht das beste aus zwei Welten zu nehmen und einen ganz guten Weg gefunden. Der Maus scheint es zu schmecken und sie ist zufrieden und gesund.

Zum trinken haben die Läden hier spezielles Nursing-water, weil die Leitungswasserqualität einfach unterirdisch ist. Man muss einfach darauf achten, immer das Wasser aus dem Kanister zu benutzen: zum trinken und zum kochen.

Kinderarzt
Einen guten Kinderarzt zu finden war uns sehr wichtig, weshalb wir das auch sehr früh in Angriff genommen hatten. Ich hatte berichtet.
Inzwischen waren wir auch das erste Mal hier bei einer Untersuchung und ich muss sagen, dass es relativ vergleichbar ist. Die Ärztin war sehr freundlich und das gesamte Team sehr bemüht.
Entgegen der Aussage unserer deutschen Ärzte gibt es hier auch sehr wohl Kombi-Impfungen, so dass die Kinder nicht 5 oder 6x gepiekst werden, sondern eben wie in Deutschland nur 1 oder 2 mal.
Allerdings kosten die Impfstoffe hier nur einen Bruchteil dessen, was wir in Deutschland bezahlt hatten...

Klima und Kleidung
Angesichts des wärmeren und feuchteren Klimas hier in Florida ändert sich natürlich auch die Art, das Baby zu kleiden. Im Gepäck hatten wir ja noch viele Hosen, langarm Bodies oder auch Strumpfhosen. Das alles brauchen wir hier im Alltag eher wenig bis niemals.
Die Maus hat hier eigentlich nur kurze Sachen - ganz toll sind z.B. die Einteiler, welche man bei Carters bekommt. Das ist eine Art Body-Anzug, also alles kurzärmlig. Sieht süß aus, ist praktisch und für die Maus lässt es sich dadurch gut aushalten.
An kälteren Tagen auch schon mal Kurzarm-Body und Leggins. Wenn man abends mal essen geht auch schon mal ein leichtes Strickjäckchen, weil in den Restaurants die Klima oft recht kühl ist.
Babykleidung ist hier ja schon erheblich günstiger und man spart eine Menge Geld weil
a) günstiger und
b) man braucht weniger Sachen :-)

Sonnencreme und Hut
Wichtiges Thema hier in Florida. Wenn man rausgeht muss man eincremen.
Nachdem sich Annika mit dem Thema Sonnencreme beschäftigt hat stellt man auch hier fest, dass ziemlich viel Mist am Markt verkauft wird. Wir halten uns daher von den billigen Handelsmarken wie Copperplate etc. fern und nutzen nur Sonnencreme, die als unbedenklich eingestuft wurde. Dazu haben wir uns viel mit Bekannten ausgetauscht und im Internet recherchiert. Badger hat z.B. eine tolle Sonnencreme.
Kosten auch entsprechend, aber wir persönlich halten das für notwendig und wichtig.

Genauso wichtig ist natürlich die UV-Kopfbedeckung, die immer dabei ist und reichlich zu trinken, damit Baby genügend Flüssigkeit bekommt.

Eintritte & Co.
Bis auf 2 Ausnahmen waren bislang alle Eintritte für Helene umsonst. Nahezu überall kosten Kinder erst ab 2 oder 3 Jahren. Einzig bei einer Fähre hätten wir 14 USD zahlen müssen, sind aber ohenhin nicht gefahren...

Aktivitäten
Am Anfang mussten wir etwas suchen, um Aktivitäten zu finden, die man mit Baby machen kann. Also solche Dinge wie Babygruppe, Baby-Schwimmen oder Buggy-Workouts.
Inzwischen haben wir aber alles gefunden und sind auch recht aktiv dabei.
Aktuell ist Helene einmal pro Woche bei Gymboree zum spielen und lernen. Nachdem wir bislang stets in der Gruppe der kleinsten waren kam jetzt der Schock - es geht eine Gruppe höher! Unser kleines Baby ist gar nicht mehr so klein und geht nun ab nächste Woche bei den größeren Babies spielen. Auf der einen Seite macht uns das als Eltern natürlich stolz, aber auf der anderen Seite sieht man auch mal, wie schnell die Zeit vergeht....
Zweite Aktivität ist Baby Schwimmen. Besonders in Florida wo überall Wasser ist sollte man sein Kind schon früh an Wasser gewöhnen. Dazu haben wir eine schöne Schwimmschule gefunden, wo Helene einmal pro Woche eine halbe Stunde im Wasser ist. Im Wasser spielen und planschen und natürlich tauchen (sie hat noch den Geburtsreflex und liebt das tauchen).
Helene ist sehr gerne im Wasser und geniesst es sehr, egal ob zu Hause in der Wanne oder eben bei der swim class. Wir können beide mit ins Wasser wenn wir das möchten. Haben wir anfangs auch gemacht, aber inzwischen wechseln wir uns ab, weil es einfach sehr aufwändig ist für eine halbe Stunde 2x umziehen, abtrocknen usw. - und nebenbei das Kind auch noch ein- und auskleiden, pampern, etc..

Wir haben jetzt noch weitere interessante Dinge gefunden wie z.B. eine Spiel-Einrichtung die weniger eine strukturierte Stunde anbieten, sondern eher einen Ort wo sich Mütter und Väter mit gleichaltrigen Babies treffen um zu spielen und sich auszutauschen. Dazu wird viel hochwertiges und natürliches Spielzeug angeboten plus ein paar Aktivitäten wie Musik- oder Lesestunden. Ich denke das werden wir uns bald mal anschauen.
Und auch Buggy workout haben wir neulich mal angeschaut. Eher zufällig, weil eine Gruppe aktiv war, als wir im Park spazieren waren. Annika fand es sehr interessant und vielleicht macht sie demnächst mal auf Probe mit - wir werden sehen.

Im Unterschied zu Deutschland ist es hier fast immer so, dass man eine Mitgliedschaft erwirbt und monatlich bezahlt. Monatlich kündbar. Dafür laufen die Kurse im Prinzip kontinuierlich das ganze Jahr und es kommen laufend neue Mitglieder dazu und es scheiden auch immer welche aus. Sind also keine abgeschlossenen Kurse oder Gruppen. Eigentlich ganz angenehm, weil man jederzeit dazu kann und man auch schnell aufgenommen wird.

Fazit:
Alles in Allem ist der Alltag hier mit Kind schon sehr gut zu meistern. Es wird viel angeboten, manchmal muss man etwas suchen, aber wenn man mal ein paar Sachen gefunden hat, dann läuft das recht schnell über den Austausch mit anderen Müttern / Vätern.
Die Amerikaner sind m.E. sehr kinderfreundlich und tolerant.
In Restaurant ist man gerne gesehen, auch wenn der Stroller den halben weg versperrt und wir haben noch nie etwas negatives mit oder wegen der kleinen Maus erlebt.
Von daher eine tolle Erfahrung hier!

Song of the day: Peanut butter & jelly (unser Lieblingssong bei Gymboree)
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