Nachdem unsere kleine Maus ja bald Geburtstag hat, haben wir uns schon in die Vorbereitungen gestürzt. Nachdem es hier in den USA nicht alle Sachen gibt, die wir für unsere kleine Maus gerne hätten, bestellen wir manches in Deutschland und lassen es uns mitbringen oder schicken.
Besonders toll fand ich den jüngsten Service von Amazon.
Wir haben eine Kleinigkeit zum Baden und/oder für den Pool gesucht, und dabei eine schöne kleine Quietschente gefunden. Der Hammer - Lieferung kostenlos und weltweit.
Das wollten wir dann mal ausprobieren und haben das Entchen bestellt.
Und siehe da - eine beta Version von Amazons neuem Bestellsystem, wo man tatsächlich den Transport der Ware live verfolgen kann.
Ich bin so begeistert und beeindruckt, dass ich diesen tollen Service gleich mal hier in meinem Blog zeigen wollte.
Hier könnt ihr beispielsweise kurz sehen, wie Helene's neues Spielzeug im Hafen von LA verschifft wird. Unglaublich, oder?
Wir freuen uns schon sehr, wenn das Teil dann endlich bei uns ist und wir das erste mal damit spielen können.
Video von der Anlieferung
Song of the day: Ententanz (und jetzt alle.......)
Sonntag, 24. August 2014
Sonntag, 17. August 2014
Happy Birthday Mama Annika
Sie hat Geburtstag, sie hat Geburtstag, yeah!!!
Alles Liebe zum Geburtstag an die beste Mami und Ehefrau der Welt von deinen Liebsten :-)
Song of the day: Happy Birthday
Alles Liebe zum Geburtstag an die beste Mami und Ehefrau der Welt von deinen Liebsten :-)
Song of the day: Happy Birthday
Freitag, 15. August 2014
Baseball verrückt
Baseball ist mein Sport hier in den USA. Ungewöhnlich, können doch die meisten Deutschen mit diesem Sport überhaupt nichts anfangen. Wenn man sich aber damit beschäftigt findet man irgendwann gefallen daran. Heute will ich mal ein paar Eigenschaften und Gründe aufzählen, was mir gut gefällt.
Der Sport ist der einzige Mannschafts-Ballsport der mir bekannt ist, der kein Zeit- oder Punktelimit hat. Dadurch, dass es kaum direkten Kontakt der Spieler miteinander gibt, ist auch wenig Aggression im Spiel. Das merkt man auch im Stadion. Ich war jetzt schon einige Male bei meinem Lieblingsteam, den Tampa Bay Rays und auch einmal hier bei unserem lokalen Team, den Jacksonville Suns. Die Atmosphäre ist sehr familiär und es ist alles sehr familienfreundlich. Hooligans oder radikale Fans sucht man vergebens. Da das Spiel etwas slow-paced läuft kann man sich gemütlich im Stadion bewegen, ohne dass man eine Menge verpasst. Alles in allem einfach sehr chillig und gemütlich.
Weiterhin gefällt mir, dass es ein sehr strategischer Sport ist bei dem es viel um mentale Stärke geht. Athletik steht nicht so sehr im Vordergrund und so ist einfach das Spielfeld mit vielen unterschiedlichen Typen gefüllt. Groß, klein, dick, dünn etc. - wenn ich mir heute Fussball anschaue (was ich unglaublich gerne mache) denk ich mir manchmal, wie diese Hungerhaken von Bundesliga Spielern durch den Tag kommen.... aber egal, off topic!
Schön zu sehen, dass häufig wenn ein Spieler auf Base kommt, ein kleines Schwätzchen mit dem Spieler der anderen Mannschaft gehalten wird. Im großen und ganzen sind die Spieler untereinander recht umgänglich miteinander.
Angenehm finde ich auch die 160 Spiele pro Saison, welche eine Mannschaft zu absolvieren hat. Man ist daher nicht so getrieben alles zu sehen und kann sich sicher sein, wenn man Zeit hat läuft auch ein Spiel.
Last but not least ist das Spiel auch etwas für Statistik-Freaks. Auch das gefällt mir, das macht die Spieler auch für nicht-Insider transparenter.
Die Jacksonville Suns sind übrigens ein Farm-Team der Miami Marlins - also dem großen Florida-Rivalen der Rays. Macht aber nichts, denn es ist wirklich nett zum hiesigen Baseball Ground zu gehen. Die Karten sind billig (wir hatten zuletzt nur 5$ pro Ticket bezahlt) und man bekommt ein ganz gutes Niveau zu sehen. So war das auch mit Helene ein toller Spaß, wenn gleich sie noch ein ganzes Spiel schafft (ca. 3h muss man da rechnen). Aber bei den Eintrittspreisen hat man auch kein Problem bei der Hälfte zu gehen. Hier ein paar Schnappschüsse von unserem letzten Besuch:
Besonders gefreut hatte ich mich im Juni, als mein Arbeitskollege und Freund Christian mit Familie in Florida Urlaub gemacht hatte und wir uns auf ein Spiel in Tampa verabredet hatten. Da wir zu der Zeit eh in Sarasota "Urlaub" gemacht hatten, liess sich das super kombinieren. Zuerst hatten wir einen schönen Tag mit den "Frauen" (er 2 Töchter und Frau, ich Tochter und Frau) und Abends war dann Männerzeit im Trop (so heißt das Stadion der Rays, das Tropicana Field; Tropicana ist eine Organgensaftmarke aus Florida).
Der Sport ist der einzige Mannschafts-Ballsport der mir bekannt ist, der kein Zeit- oder Punktelimit hat. Dadurch, dass es kaum direkten Kontakt der Spieler miteinander gibt, ist auch wenig Aggression im Spiel. Das merkt man auch im Stadion. Ich war jetzt schon einige Male bei meinem Lieblingsteam, den Tampa Bay Rays und auch einmal hier bei unserem lokalen Team, den Jacksonville Suns. Die Atmosphäre ist sehr familiär und es ist alles sehr familienfreundlich. Hooligans oder radikale Fans sucht man vergebens. Da das Spiel etwas slow-paced läuft kann man sich gemütlich im Stadion bewegen, ohne dass man eine Menge verpasst. Alles in allem einfach sehr chillig und gemütlich.
Weiterhin gefällt mir, dass es ein sehr strategischer Sport ist bei dem es viel um mentale Stärke geht. Athletik steht nicht so sehr im Vordergrund und so ist einfach das Spielfeld mit vielen unterschiedlichen Typen gefüllt. Groß, klein, dick, dünn etc. - wenn ich mir heute Fussball anschaue (was ich unglaublich gerne mache) denk ich mir manchmal, wie diese Hungerhaken von Bundesliga Spielern durch den Tag kommen.... aber egal, off topic!
Schön zu sehen, dass häufig wenn ein Spieler auf Base kommt, ein kleines Schwätzchen mit dem Spieler der anderen Mannschaft gehalten wird. Im großen und ganzen sind die Spieler untereinander recht umgänglich miteinander.
Angenehm finde ich auch die 160 Spiele pro Saison, welche eine Mannschaft zu absolvieren hat. Man ist daher nicht so getrieben alles zu sehen und kann sich sicher sein, wenn man Zeit hat läuft auch ein Spiel.
Last but not least ist das Spiel auch etwas für Statistik-Freaks. Auch das gefällt mir, das macht die Spieler auch für nicht-Insider transparenter.
Die Jacksonville Suns sind übrigens ein Farm-Team der Miami Marlins - also dem großen Florida-Rivalen der Rays. Macht aber nichts, denn es ist wirklich nett zum hiesigen Baseball Ground zu gehen. Die Karten sind billig (wir hatten zuletzt nur 5$ pro Ticket bezahlt) und man bekommt ein ganz gutes Niveau zu sehen. So war das auch mit Helene ein toller Spaß, wenn gleich sie noch ein ganzes Spiel schafft (ca. 3h muss man da rechnen). Aber bei den Eintrittspreisen hat man auch kein Problem bei der Hälfte zu gehen. Hier ein paar Schnappschüsse von unserem letzten Besuch:
Los geht es natürlich mit den Cheerleaders!
Die Herren in Dottergelb sind übrigens die "unseren"
Merchandising! Ein Muss!
Besonders gefreut hatte ich mich im Juni, als mein Arbeitskollege und Freund Christian mit Familie in Florida Urlaub gemacht hatte und wir uns auf ein Spiel in Tampa verabredet hatten. Da wir zu der Zeit eh in Sarasota "Urlaub" gemacht hatten, liess sich das super kombinieren. Zuerst hatten wir einen schönen Tag mit den "Frauen" (er 2 Töchter und Frau, ich Tochter und Frau) und Abends war dann Männerzeit im Trop (so heißt das Stadion der Rays, das Tropicana Field; Tropicana ist eine Organgensaftmarke aus Florida).
Einmal quer durch das Trop
Autogrammstunde vor dem Spiel
(links der Star der Rays, Evan Longoria, rechts Catcher Jerry Sands)
It's time to play ball!
Ich könnte jetzt ja sagen, den hat er gefangen.... wäre aber gelogen ;-)
Wir hatten eine Menge Spaß, super Plätze und ein spannendes Spiel gegen die Baltimore Orioles. Am Ende hatte es nicht ganz gereicht für die Rays, aber beim nächsten Mal klappt das dann auch noch mit dem Ergebnis. Christian - bis zum nächsten Mal, es war mir ein Fest - gerne und immer wieder!!!
Amerika ist einfach sportbegeistert und ich bin mitten drin. Zum Leidwesen von Annika, aber wir finden immer einen guten Kompromiss :-)
In Kürze startet die Football Saison - ich bin schon total gespannt wie sich die Jacksonville Jaguars diese Saison schlagen. Eigentlich ein Team für die unteren Tabellenplätze, aber die zwei Siege in den Pre-Season Games lassen aufhorchen. Wir werden auf jeden Fall versuchen zu einem Spiel ins Stadion zu gehen und den Rest gechillt vom TV aus verfolgen.
Diese Woche hat mich mein Arbeitskollege Mike zum Fantasy Football eingeladen. Das ist eine Art Managerliga, bei dem man sich Spieler aussucht die dann für ihre Performance in den NFL Spielen Punkte erhalten. Sowas wie Kicker Managerspiel, wer das kennt.
Natürlich mache ich mit, auch wenn ich insgesamt vielleicht maximal 5 Spieler kenne. Habe ja noch etwas Zeit bis zur Draht-Party: da trifft man sich und pickt sich der Reihe nach die Spieler für sein Team. Dazu wird fachsimpelt und es gibt ein paar Bier und Hotdogs.... I love it!
In diesem Sinne, genug Sport gemacht für heute.
Song of the day: Wild Thing - The Roxx (aus dem Film "die Indianer von Cleveland", im Original von den Troggs)
Dienstag, 5. August 2014
Autokauf die Zweite
Kurz nachdem wir die gute Nachricht erhalten hatten, dass ich den Job bekomme, war klar, dass wir ein weiteres Auto benötigen. Schließlich muss ich in die Arbeit kommen und Annika muss tagsüber mobil sein.
Natürlich hatten wir uns für diesen Fall entsprechend vorbereitet und schon wochenlang diverse Fahrzeuge im Internet recherchiert.
Die Frage war immer, holen wir einen kleinen Zweitwagen um schnell in die Arbeit zu rutschen oder etwas größeres, damit wir in jedem Fall flexibel sind mit Kind und Zubehör. Neu oder gebraucht, etc. pp....
Und dann hatten wir ja noch ein Budgetproblem - nachdem wir beim ersten Wagen etwas deutlicher unser Budget überzogen hatten, konnten wir nur noch weniger als erforderlich für den Zweitwagen aufbringen. Also stellte sich im Prinzip nur noch die Frage: eine alte gebrauchte Gurke holen oder etwas leasen/finanzieren? Letzteres war natürlich schwierig, weil ich ja noch gar nicht angefangen hatte zu arbeiten und unsere credit history noch nicht optimal war. Das wusste ich, weil mir kurz zuvor bereits zwei Kreditkarten abgelehnt wurden, allerdings nicht mit der Begründung, dass der creditscore zu schlecht ist, sondern aufgrund der zu kurzen credit history. Das blöde ist, dass dies der einzige Faktor ist, den man nicht beeinflussen kann. Von daher mussten wir zweigleisig planen, da wir nicht davon ausgehen konnten, dass wir ein Leasing oder eine Finanzierung bekommen.
Dennoch haben wir diese Variante vorgezogen, da wir auf der einen Seite ein nagelneues Auto bekommen und auf der anderen Seite unser Erspartes schonen - zumindest beim Leasing.
Der große Nachteil hier beim Leasing ist, dass die jährliche Laufzeit meist auf 12.000 Meilen beschränkt ist. Bei den Entfernungen in USA und speziell Jacksonville (merke: Jacksonville ist flächenmäßig die größte Stadt der USA) ist das schon eher knapp kalkuliert. Allerdings soll es ja nur der Zweitwagen werden und daher wäre Leasing für uns echt eine Option. Plus die Rate ist geringer, weil man das Fahrzeug nicht vollständig abzahlen muss. Plus ich muss mich nicht später um den Verkauf kümmern, was etwas ist was ich hasse wie die Pest.
Gegenüber dem Gebrauchtwagenkauf hat die Variante zudem noch den Vorteil, dass ich von unserem ersten Versuch schon abgeschreckt von vielen Gebrauchtangeboten war und ich mich mit Autos bzw. eher deren Wartung und Reparatur nicht gut auskenne.
Wir haben es dann letztlich auf zwei Marken / Modelle runtergebrochen, die wir dann auch unserer Priorität nach abarbeiten wollten.
Auf Nummer eins stand der Mazda 3. Ja, wieder eine Reisschüssel.... I know. ABER: den Mazda finden wir wirklich optisch sehr gelungen (in der Hatchback Variante), er hat in den USA eine der besten Statistiken (Pannen, Wiederverkauf, etc.) und hat in dem was wir gesehen haben mit Abstand die beste Milage (deutsch: Verbrauch). Zusätzlicher Vorteil: umklappbare Sitze, gutes Raumangebot und gute Ausstattungsmerkmale.
Platz zwei gehörte dem Ford Escape - ein schöner kleiner und kompakter SUV den wir schon als Mietwagen hatten. Sehr gut zu fahren und etwas geräumiger als der Mazda. Zudem haut Ford auch sehr gute Leasingangebote raus, daher auf jeden Fall eine Option.
Die deutschen Hersteller waren natürlich auch hoch auf der Liste, allerdings sind die preislich hier im Verhältnis zu den asiatischen Herstellern deutlich höher gepresst - zumindest was die Leasingkonditionen angeht. Außerdem ist die Modellpalette nicht identisch und so stehen zumeist nur Sedans herum (das bedeutet Stufenheck) und wir suchten aber explizit einen Hatchback.
Da hier der Mazda Händler auch gleichzeitig VW und BMW hat hatten wir noch einen Vorteil ausgemacht: ganz wollten wir den Golf und den Jetta noch nicht begraben und so konnten wir bei Tom Bush Mazda VW BMW den direkten Vergleich machen. Ich muss sagen, dass dies eine ziemlich gute Sache war, weil wir so neutral den Golf neben den Mazda legen konnten. Und mit unseren Anforderungen stellte sich schnell raus, dass der Golf hier in USA von Preis/Leistung nicht mit dem Mazda mithalten kann.
Nachdem wir eine Probefahrt gemacht hatten waren wir überzeugt: der Mazda paßt zu uns und wir versuchen unser Glück. Ford bleibt Backup, so können wir auch etwas bestimmter verhandeln....
Da ich weiß, dass auch viele Auswandet-Freunde und Interessierte den Blog verfolgen teile ich heute auch gerne mal ein paar Zahlen mit euch, weil ich weiß wie hilfreich es sein kann, wenn man sich mal irgendwo orientieren kann.
Der Autokauf in USA:
Der Autokauf funktioniert hier komplett anders als in Deutschland. Wo man sich in D eher ein Fahrzeug konfiguriert und viel Aufwand in die Auswahl der unterschiedlichen Optionen und Varianten steckt läuft das hier einfacher: der Händler hat eine breite Auswahl an Modellen mit unterschiedlichen Ausstattungen und Farben da. Von denen sucht man sich einen aus, fährt in Probe und wenn der gefällt nimmt man ihn am selben Tag noch mit. 3-6 Monate auf ein bestelltes Fahrzeug warten, hier im Normalfall undenkbar!
Das heißt natürlich auch, dass man nicht so viel Zeit verbringt mit Ausstattung und Farben und so weiter... man nimmt halt was da ist oder sucht bei mehreren Händlern bis man was gefunden hat.
Der Prozess geht eigentlich recht schnell, schließlich gibt es nicht so dramatisch viel zu entscheiden. Die Fahrzeuge sind alle schon recht ordentlich ausgestattet, so dass man auch gar nicht so viel Spielraum hat, was individuelle Wünsche angeht.
Wir hatten dann mit unserem Modell und inkl. Technologie-Paket die Wahl zwischen schwarz und schwarz - haben uns dann für letzteren entschieden.
Spaß beiseite - einer hatte helle, einer dunkle Sitze. Der dunkle sah besser aus und der Rest war identisch.
Besonders klasse finde ich bei Mazda übrigens den so genannten blind spot sensor - ein kleines Farbsignal im Spiegel, wenn sich ein anderes Fahrzeug im toten Winkel befindet. Betätigt man den Blinker gibt es noch eine akustische Warnung. Gerade hier in USA wo ständig links und rechts überholt wird und die Strassen idR mehrspurig sind ein echt nettes Feature.
Der Leasingvertrag:
Soweit waren wir uns schnell einig - muss dazu sagen, dass wir ja im Vorfeld recht genau festgelegt hatten, was wir wollen, von daher ging das dann auch zügig. Mit kleinem Kind im Gepäck hat man einfach nicht so viel Zeit von früh bis spät im Autohaus abzuhängen....
Die Preisverhandlung läuft normaler Weise hin und her... also der Verkäufer rennt zu seinem Manager, kommt mit einem Angebot zurück und so dreht man seine Runden.
Da mein Arbeitgeber aber einen Deal mit dem Hersteller hat gab es die Option, dieses pauschale Angebot zu nutzen. Letztlich war uns der Verkaufspreis auch egal, entscheidend ist die Leasingrate (ja in die fließt der Preis irgendwie ein, I know). Der MSRP lag dann am Ende so um die 22k - was denke ich schon ok ist.
Blieb aber noch die Frage - geben die uns ein Leasing oder nicht.
Wir haben eine Application ausgefüllt und ich hatte den sog. offer letter des Arbeitgebers dabei (das ist ähnlich dem Arbeitsvertrag) aber wie gesagt noch keinen Tag gearbeitet und auch noch nix verdient. Unser sales agent hatte sich eine Stunde Zeit erbeten und so sind wir in der Zeit was essen gegangen.
Als wir zurückkamen die Botschaft: ja, wir können leasen, aber die Rate ist doch etwas höher als ursprünglich gedacht. Hat mich jetzt nicht geschockt und auch nicht gewundert. Wir lagen noch im akzeptablen Rahmen und so haben wir nicht lange gefackelt. Für 278 USD konnten wir also einen nagelneuen Mazda 3 leasen, bei einem downpayment von 1.400 USD.
Die KFZ Versicherung:
Tja, das muss ich einfach mal erzählen, weil ich es unfassbar praktisch finde.
Wir sind ja bei esurance und dort haben wir dann noch vom Dealer aus an einem PC uns eingeloggt, das Fahrzeug hinzugefügt und sofort eine Rate erhalten. Diese war dann netto knapp 70USD höher - trotz erhöhtem Versicherungsschutz, der bei Leasing erforderlich ist. Noch eben die Unterlagen an den Dealer faxen lassen und wir waren ready to go.
Der Preis war einfach so billig, weil hier sofort entsprechende Bundle-Rabatte in Kraft treten die Hauptsächlich unser erstes Fahrzeug billiger machten - deswegen sage ich auch netto 70 USD.
Wir zahlen jetzt bei "full coverage" für beide Autos Vollkasko ca. 230 USD im Monat. Immer noch nicht wirklich billig, aber man darf nicht vergessen, dass wir hier auch mehr oder weniger als Einsteiger gewertet werden. Beim nächsten Term (Laufzeit hier immer 6 Monate) wird es dann wieder günstiger....
Fazit:
Autokauf ist eine schnellere Sache hier mit weniger Entscheidungen und Auswahlmöglichkeiten. Ich weiss nicht in wie weit man auch ein Auto konfigurieren und bestellen kann - sicherlich möglich, allerdings eher unüblich. Die Lots der Dealer stehen voll mit vorkonfigurierten Fahrzeugen - man braucht nur zuzugreifen. Versicherung easy.
Und das Leasing - ich muss sagen, dass ich überrascht und natürlich begeistert war. Ohne überhaupt einen Cent verdient zu haben konnte ich schon ein Auto leasen. Prima Sache!
Und hier ist das Resultat unseres Autoshopping-Samstags:
Natürlich hatten wir uns für diesen Fall entsprechend vorbereitet und schon wochenlang diverse Fahrzeuge im Internet recherchiert.
Die Frage war immer, holen wir einen kleinen Zweitwagen um schnell in die Arbeit zu rutschen oder etwas größeres, damit wir in jedem Fall flexibel sind mit Kind und Zubehör. Neu oder gebraucht, etc. pp....
Und dann hatten wir ja noch ein Budgetproblem - nachdem wir beim ersten Wagen etwas deutlicher unser Budget überzogen hatten, konnten wir nur noch weniger als erforderlich für den Zweitwagen aufbringen. Also stellte sich im Prinzip nur noch die Frage: eine alte gebrauchte Gurke holen oder etwas leasen/finanzieren? Letzteres war natürlich schwierig, weil ich ja noch gar nicht angefangen hatte zu arbeiten und unsere credit history noch nicht optimal war. Das wusste ich, weil mir kurz zuvor bereits zwei Kreditkarten abgelehnt wurden, allerdings nicht mit der Begründung, dass der creditscore zu schlecht ist, sondern aufgrund der zu kurzen credit history. Das blöde ist, dass dies der einzige Faktor ist, den man nicht beeinflussen kann. Von daher mussten wir zweigleisig planen, da wir nicht davon ausgehen konnten, dass wir ein Leasing oder eine Finanzierung bekommen.
Dennoch haben wir diese Variante vorgezogen, da wir auf der einen Seite ein nagelneues Auto bekommen und auf der anderen Seite unser Erspartes schonen - zumindest beim Leasing.
Der große Nachteil hier beim Leasing ist, dass die jährliche Laufzeit meist auf 12.000 Meilen beschränkt ist. Bei den Entfernungen in USA und speziell Jacksonville (merke: Jacksonville ist flächenmäßig die größte Stadt der USA) ist das schon eher knapp kalkuliert. Allerdings soll es ja nur der Zweitwagen werden und daher wäre Leasing für uns echt eine Option. Plus die Rate ist geringer, weil man das Fahrzeug nicht vollständig abzahlen muss. Plus ich muss mich nicht später um den Verkauf kümmern, was etwas ist was ich hasse wie die Pest.
Gegenüber dem Gebrauchtwagenkauf hat die Variante zudem noch den Vorteil, dass ich von unserem ersten Versuch schon abgeschreckt von vielen Gebrauchtangeboten war und ich mich mit Autos bzw. eher deren Wartung und Reparatur nicht gut auskenne.
Wir haben es dann letztlich auf zwei Marken / Modelle runtergebrochen, die wir dann auch unserer Priorität nach abarbeiten wollten.
Auf Nummer eins stand der Mazda 3. Ja, wieder eine Reisschüssel.... I know. ABER: den Mazda finden wir wirklich optisch sehr gelungen (in der Hatchback Variante), er hat in den USA eine der besten Statistiken (Pannen, Wiederverkauf, etc.) und hat in dem was wir gesehen haben mit Abstand die beste Milage (deutsch: Verbrauch). Zusätzlicher Vorteil: umklappbare Sitze, gutes Raumangebot und gute Ausstattungsmerkmale.
Platz zwei gehörte dem Ford Escape - ein schöner kleiner und kompakter SUV den wir schon als Mietwagen hatten. Sehr gut zu fahren und etwas geräumiger als der Mazda. Zudem haut Ford auch sehr gute Leasingangebote raus, daher auf jeden Fall eine Option.
Die deutschen Hersteller waren natürlich auch hoch auf der Liste, allerdings sind die preislich hier im Verhältnis zu den asiatischen Herstellern deutlich höher gepresst - zumindest was die Leasingkonditionen angeht. Außerdem ist die Modellpalette nicht identisch und so stehen zumeist nur Sedans herum (das bedeutet Stufenheck) und wir suchten aber explizit einen Hatchback.
Da hier der Mazda Händler auch gleichzeitig VW und BMW hat hatten wir noch einen Vorteil ausgemacht: ganz wollten wir den Golf und den Jetta noch nicht begraben und so konnten wir bei Tom Bush Mazda VW BMW den direkten Vergleich machen. Ich muss sagen, dass dies eine ziemlich gute Sache war, weil wir so neutral den Golf neben den Mazda legen konnten. Und mit unseren Anforderungen stellte sich schnell raus, dass der Golf hier in USA von Preis/Leistung nicht mit dem Mazda mithalten kann.
Nachdem wir eine Probefahrt gemacht hatten waren wir überzeugt: der Mazda paßt zu uns und wir versuchen unser Glück. Ford bleibt Backup, so können wir auch etwas bestimmter verhandeln....
Da ich weiß, dass auch viele Auswandet-Freunde und Interessierte den Blog verfolgen teile ich heute auch gerne mal ein paar Zahlen mit euch, weil ich weiß wie hilfreich es sein kann, wenn man sich mal irgendwo orientieren kann.
Der Autokauf in USA:
Der Autokauf funktioniert hier komplett anders als in Deutschland. Wo man sich in D eher ein Fahrzeug konfiguriert und viel Aufwand in die Auswahl der unterschiedlichen Optionen und Varianten steckt läuft das hier einfacher: der Händler hat eine breite Auswahl an Modellen mit unterschiedlichen Ausstattungen und Farben da. Von denen sucht man sich einen aus, fährt in Probe und wenn der gefällt nimmt man ihn am selben Tag noch mit. 3-6 Monate auf ein bestelltes Fahrzeug warten, hier im Normalfall undenkbar!
Das heißt natürlich auch, dass man nicht so viel Zeit verbringt mit Ausstattung und Farben und so weiter... man nimmt halt was da ist oder sucht bei mehreren Händlern bis man was gefunden hat.
Der Prozess geht eigentlich recht schnell, schließlich gibt es nicht so dramatisch viel zu entscheiden. Die Fahrzeuge sind alle schon recht ordentlich ausgestattet, so dass man auch gar nicht so viel Spielraum hat, was individuelle Wünsche angeht.
Wir hatten dann mit unserem Modell und inkl. Technologie-Paket die Wahl zwischen schwarz und schwarz - haben uns dann für letzteren entschieden.
Spaß beiseite - einer hatte helle, einer dunkle Sitze. Der dunkle sah besser aus und der Rest war identisch.
Besonders klasse finde ich bei Mazda übrigens den so genannten blind spot sensor - ein kleines Farbsignal im Spiegel, wenn sich ein anderes Fahrzeug im toten Winkel befindet. Betätigt man den Blinker gibt es noch eine akustische Warnung. Gerade hier in USA wo ständig links und rechts überholt wird und die Strassen idR mehrspurig sind ein echt nettes Feature.
Der Leasingvertrag:
Soweit waren wir uns schnell einig - muss dazu sagen, dass wir ja im Vorfeld recht genau festgelegt hatten, was wir wollen, von daher ging das dann auch zügig. Mit kleinem Kind im Gepäck hat man einfach nicht so viel Zeit von früh bis spät im Autohaus abzuhängen....
Die Preisverhandlung läuft normaler Weise hin und her... also der Verkäufer rennt zu seinem Manager, kommt mit einem Angebot zurück und so dreht man seine Runden.
Da mein Arbeitgeber aber einen Deal mit dem Hersteller hat gab es die Option, dieses pauschale Angebot zu nutzen. Letztlich war uns der Verkaufspreis auch egal, entscheidend ist die Leasingrate (ja in die fließt der Preis irgendwie ein, I know). Der MSRP lag dann am Ende so um die 22k - was denke ich schon ok ist.
Blieb aber noch die Frage - geben die uns ein Leasing oder nicht.
Wir haben eine Application ausgefüllt und ich hatte den sog. offer letter des Arbeitgebers dabei (das ist ähnlich dem Arbeitsvertrag) aber wie gesagt noch keinen Tag gearbeitet und auch noch nix verdient. Unser sales agent hatte sich eine Stunde Zeit erbeten und so sind wir in der Zeit was essen gegangen.
Als wir zurückkamen die Botschaft: ja, wir können leasen, aber die Rate ist doch etwas höher als ursprünglich gedacht. Hat mich jetzt nicht geschockt und auch nicht gewundert. Wir lagen noch im akzeptablen Rahmen und so haben wir nicht lange gefackelt. Für 278 USD konnten wir also einen nagelneuen Mazda 3 leasen, bei einem downpayment von 1.400 USD.
Die KFZ Versicherung:
Tja, das muss ich einfach mal erzählen, weil ich es unfassbar praktisch finde.
Wir sind ja bei esurance und dort haben wir dann noch vom Dealer aus an einem PC uns eingeloggt, das Fahrzeug hinzugefügt und sofort eine Rate erhalten. Diese war dann netto knapp 70USD höher - trotz erhöhtem Versicherungsschutz, der bei Leasing erforderlich ist. Noch eben die Unterlagen an den Dealer faxen lassen und wir waren ready to go.
Der Preis war einfach so billig, weil hier sofort entsprechende Bundle-Rabatte in Kraft treten die Hauptsächlich unser erstes Fahrzeug billiger machten - deswegen sage ich auch netto 70 USD.
Wir zahlen jetzt bei "full coverage" für beide Autos Vollkasko ca. 230 USD im Monat. Immer noch nicht wirklich billig, aber man darf nicht vergessen, dass wir hier auch mehr oder weniger als Einsteiger gewertet werden. Beim nächsten Term (Laufzeit hier immer 6 Monate) wird es dann wieder günstiger....
Fazit:
Autokauf ist eine schnellere Sache hier mit weniger Entscheidungen und Auswahlmöglichkeiten. Ich weiss nicht in wie weit man auch ein Auto konfigurieren und bestellen kann - sicherlich möglich, allerdings eher unüblich. Die Lots der Dealer stehen voll mit vorkonfigurierten Fahrzeugen - man braucht nur zuzugreifen. Versicherung easy.
Und das Leasing - ich muss sagen, dass ich überrascht und natürlich begeistert war. Ohne überhaupt einen Cent verdient zu haben konnte ich schon ein Auto leasen. Prima Sache!
Und hier ist das Resultat unseres Autoshopping-Samstags:
Wie bereits gesagt nutzen wir den Mazda als Zweitwagen und so kam es, dass ich erst einmal tanken war. Wir kommen ca. 2 Wochen mit einer Tankfüllung aus, welche uns beim momentanen Spritpreis hier in Jax (3,31USD/gal) ca. 34 USD kostet. Gepaart mit der Versicherung sind das schon extrem niedrige Unterhaltskosten - ich bin begeistert.
Song of the day: Gerhard Polt - Der Leasingvertrag (Video)
Freitag, 18. Juli 2014
WM Finale in Jax - unsere erste Party
Unsere erste Party und dann gleich Weltmeister! Wie gibt’s denn sowas?
Aber erst mal ganz der Reihe nach:
WM ist schon immer etwas besonderes und nachdem das Turnier für uns gut gelaufen war und wir tatsächlich mal wieder im Finale angekommen sind stellte sich die grosse Frage, wo schauen wir das Finale?
Einige aus unserem Bekanntenkreis hier in Max wollten sich in einer Bar treffen, weil dort viele Deutsche hingehen und die letzten Male wohl gute Stimmung war. Allerdings ist das mit Baby irgendwie nicht der optimale Ort, wie uns auch Freunde nochmal bestätigt hatten. Immerhin wollten wir auch was vom Spiel mitbekommen und nicht nur nach der Maus kucken müssen. Haben dann entschieden gemütlich bei uns zu Hause zu schauen. Die Tage wo solche Ereignisse mit rauschenden Festen gefeiert werden, kommen halt später wieder…
Da hatten wir aber nicht mit den Menesis gerechnet! Unsere Auswander-Freunde aus München sind kurz nach dem Halbfinale in Florida gelandet und haben spontan wie sie nun mal sind gefragt, ob wir das Spiel zusammen schauen wollen. Sie würden sogar die 200 Meilen die Küste hochfahren.
Gesagt getan – also haben wir uns verabredet. (Den Blog zum Menesi-Abenteuer findet ihr unten in meiner Liste “Blogs die ich lese”) Spontan können wir auch, sagten wir zu uns und so freuten wir uns auf Besuch der vier Ex-Münchner samt Hund Jackson.
Kurz darauf meldete sich dann spontan Kira, die mit ihrem 2 Monate alten Sohn auch nicht in die Kneipe gehen wollte und so haben wir beschlossen, einfach die Runde zu vergrössern. Also nochmal 5 Personen mehr.
Tagsdrauf dann noch ein Anruf von Juliane, mit der wir schon vorher ein Vorrundenspiel geschaut haben und die gerne im deutschen Kreis das Spiel kucken wollte. Gatte Zach darf natürlich nicht fehlen. Also noch zwei mehr.
Dann war ja noch Judith zurück aus Deutschland, frisch am Samstag vor dem Spiel eingeflogen und auch noch ohne Plan. Da wir jetzt eh auf Party getrimmt waren haben wir uns sehr gefreut, als auch Sie samt Gatte Josh zugesagt haben.
Und so entstand eine illustre Truppe und unsere erste “Party” in den USA, die eigentlich gar nicht geplant war. Umso schöner war es dann, weil sich eben alles so spontan entwickelt hatte.
Das schöne hier an den Partys und Einladungen in den USA ist, dass jeder irgendwas mitbringt und am Ende hat man genügend Bier, Chips, Dips, Sekt usw. – wir hatten noch Pizza besorgt und so waren wir bestens ausgestattet für einen spannenden Final-Sonntag.
Wir hätten nie gedacht, dass wir mit so vielen Leuten (11 Erwachsene, 3 Kinder, 2 Babies und einen Hund) ins Apartment passen und dass auch alle irgendwo einen Platz finden, aber am Ende hat’s prima geklappt und mega viel Spass gemacht. Es war eine tolle Runde! Danke an alle, dass ihr da gewesen seid.
Auch Helene ist voll auf ihre Kosten gekommen und hat natürlich entsprechend viel Aufmerksamkeit erhalten. Es war toll anzusehen wie süss sich Connor (der kleine große Menesi) um unsere kleine Maus gekümmert hat.
Hier noch ein paar Schnappschüsse :
Song of the day: Don’t cry for me Argentina (aus dem Musical Evita)
Aber erst mal ganz der Reihe nach:
WM ist schon immer etwas besonderes und nachdem das Turnier für uns gut gelaufen war und wir tatsächlich mal wieder im Finale angekommen sind stellte sich die grosse Frage, wo schauen wir das Finale?
Einige aus unserem Bekanntenkreis hier in Max wollten sich in einer Bar treffen, weil dort viele Deutsche hingehen und die letzten Male wohl gute Stimmung war. Allerdings ist das mit Baby irgendwie nicht der optimale Ort, wie uns auch Freunde nochmal bestätigt hatten. Immerhin wollten wir auch was vom Spiel mitbekommen und nicht nur nach der Maus kucken müssen. Haben dann entschieden gemütlich bei uns zu Hause zu schauen. Die Tage wo solche Ereignisse mit rauschenden Festen gefeiert werden, kommen halt später wieder…
Da hatten wir aber nicht mit den Menesis gerechnet! Unsere Auswander-Freunde aus München sind kurz nach dem Halbfinale in Florida gelandet und haben spontan wie sie nun mal sind gefragt, ob wir das Spiel zusammen schauen wollen. Sie würden sogar die 200 Meilen die Küste hochfahren.
Gesagt getan – also haben wir uns verabredet. (Den Blog zum Menesi-Abenteuer findet ihr unten in meiner Liste “Blogs die ich lese”) Spontan können wir auch, sagten wir zu uns und so freuten wir uns auf Besuch der vier Ex-Münchner samt Hund Jackson.
Kurz darauf meldete sich dann spontan Kira, die mit ihrem 2 Monate alten Sohn auch nicht in die Kneipe gehen wollte und so haben wir beschlossen, einfach die Runde zu vergrössern. Also nochmal 5 Personen mehr.
Tagsdrauf dann noch ein Anruf von Juliane, mit der wir schon vorher ein Vorrundenspiel geschaut haben und die gerne im deutschen Kreis das Spiel kucken wollte. Gatte Zach darf natürlich nicht fehlen. Also noch zwei mehr.
Dann war ja noch Judith zurück aus Deutschland, frisch am Samstag vor dem Spiel eingeflogen und auch noch ohne Plan. Da wir jetzt eh auf Party getrimmt waren haben wir uns sehr gefreut, als auch Sie samt Gatte Josh zugesagt haben.
Und so entstand eine illustre Truppe und unsere erste “Party” in den USA, die eigentlich gar nicht geplant war. Umso schöner war es dann, weil sich eben alles so spontan entwickelt hatte.
Das schöne hier an den Partys und Einladungen in den USA ist, dass jeder irgendwas mitbringt und am Ende hat man genügend Bier, Chips, Dips, Sekt usw. – wir hatten noch Pizza besorgt und so waren wir bestens ausgestattet für einen spannenden Final-Sonntag.
Wir hätten nie gedacht, dass wir mit so vielen Leuten (11 Erwachsene, 3 Kinder, 2 Babies und einen Hund) ins Apartment passen und dass auch alle irgendwo einen Platz finden, aber am Ende hat’s prima geklappt und mega viel Spass gemacht. Es war eine tolle Runde! Danke an alle, dass ihr da gewesen seid.
Auch Helene ist voll auf ihre Kosten gekommen und hat natürlich entsprechend viel Aufmerksamkeit erhalten. Es war toll anzusehen wie süss sich Connor (der kleine große Menesi) um unsere kleine Maus gekümmert hat.
Hier noch ein paar Schnappschüsse :
Full house
Ein Event für Groß und Klein
Nanu, was ist das denn
So sehen Sieger aus!
Song of the day: Don’t cry for me Argentina (aus dem Musical Evita)
Samstag, 12. Juli 2014
Back in Business
Auch die schönste Zeit geht einmal zu ende und so ist es nun auch bei mir leider an der Zeit wieder arbeiten und somit auch Geld verdienen zu gehen.
Nachdem ich die letzten 6 Monate eine wundervolle Elternzeit geniessen durfte bin ich seit dieser woche wieder im Berufsleben angekommen.
Wenn ich zurückblicke war es eine sehr aufregende zeit und ich habe das Familienleben in vollen Zügen genossen.
Wir haben viel unternommen, aber auch unsere zeit als Familie genutzt, um uns einen platz zu suchen wo wir uns wohl fühlen und an dem wir uns auch eine gute Zukunft für unsere maus vorstellen können.
Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich so viel von der Entwicklung und dem Wachstum meiner kleinen Maus miterleben durfte: vom ersten drehen von Bauch auf Rücken, über die ersten Sitz- und Krabbelversuche bis hin zu den aktuellen ersten Steh- und Gehversuchen. Und natürlich viele kleine und grosse dinge dazwischen drin.
Kann nur jedem werdenden oder kürzlich gewordenem Papa empfehlen, so eine Baby Auszeit zu machen, wenn es die Umstände erlauben.
Mit seinem Baby die Welt zu entdecken ist einfach die tollste Sache der Welt!
Nicht zu vergessen natürlich auch meine liebe Ehefrau Annika, ohne die das gesamte Projekt überhaupt nicht möglich gewesen wäre. Bei keinem anderen Menschen wüsste ich unsere kleine Maus besser aufgehoben als bei ihr. daher ein riesen Dankeschön und ein grosses Kompliment an meinen Schatz!!!
Da wir uns jetzt gut eingelebt haben uns es uns sehr gut in Jacksonville gefällt, haben wir uns entschlossen nach Abschluss unseres Eltern-"Urlaubs" erst mal für länger hier herzugehen.
Damit das möglich wird brauche ich natuerlich eine Arbeit. Glücklicher Weise bietet Jacksonville einen unschlagbaren Vorteil für uns gegenüber allen anderen Städten in den USA - hier ist ein grosser Branch meines aktuellen Arbeitgebers. So habe ich mal meine Fühler ausgetreckt und siehe da... ich habe eine interessante Stelle gefunden und kurzerhand entschlossen, meinen beruflichen weg hier fortzusetzen. Ein Wechsel innerhalb eines Unternehmens ist meines Erachtens eine gute (und einfache) Möglichkeit, sich im Ausland zu etablieren. Da man mich hier im Unternehmen schon kennt habe ich im Gegensatz zu anderen potentiellen Arbeitgebern auch in USA schon eine anerkannte 'work history' und nebenbei auch schon einige Jahre relevante Berufserfahrung, was bei der Gewährung von Benefits hier keine unwesentliche Rolle spielt.
Tja und somit hat mich die Financial industry wieder - in neuer Funktion und an einem neuen Ort, aber ich muss sagen: it's good to be back!
Song of the day: Baby come back - The Equals
Nachdem ich die letzten 6 Monate eine wundervolle Elternzeit geniessen durfte bin ich seit dieser woche wieder im Berufsleben angekommen.
Wenn ich zurückblicke war es eine sehr aufregende zeit und ich habe das Familienleben in vollen Zügen genossen.
Wir haben viel unternommen, aber auch unsere zeit als Familie genutzt, um uns einen platz zu suchen wo wir uns wohl fühlen und an dem wir uns auch eine gute Zukunft für unsere maus vorstellen können.
Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich so viel von der Entwicklung und dem Wachstum meiner kleinen Maus miterleben durfte: vom ersten drehen von Bauch auf Rücken, über die ersten Sitz- und Krabbelversuche bis hin zu den aktuellen ersten Steh- und Gehversuchen. Und natürlich viele kleine und grosse dinge dazwischen drin.
Kann nur jedem werdenden oder kürzlich gewordenem Papa empfehlen, so eine Baby Auszeit zu machen, wenn es die Umstände erlauben.
Mit seinem Baby die Welt zu entdecken ist einfach die tollste Sache der Welt!
Nicht zu vergessen natürlich auch meine liebe Ehefrau Annika, ohne die das gesamte Projekt überhaupt nicht möglich gewesen wäre. Bei keinem anderen Menschen wüsste ich unsere kleine Maus besser aufgehoben als bei ihr. daher ein riesen Dankeschön und ein grosses Kompliment an meinen Schatz!!!
Da wir uns jetzt gut eingelebt haben uns es uns sehr gut in Jacksonville gefällt, haben wir uns entschlossen nach Abschluss unseres Eltern-"Urlaubs" erst mal für länger hier herzugehen.
Damit das möglich wird brauche ich natuerlich eine Arbeit. Glücklicher Weise bietet Jacksonville einen unschlagbaren Vorteil für uns gegenüber allen anderen Städten in den USA - hier ist ein grosser Branch meines aktuellen Arbeitgebers. So habe ich mal meine Fühler ausgetreckt und siehe da... ich habe eine interessante Stelle gefunden und kurzerhand entschlossen, meinen beruflichen weg hier fortzusetzen. Ein Wechsel innerhalb eines Unternehmens ist meines Erachtens eine gute (und einfache) Möglichkeit, sich im Ausland zu etablieren. Da man mich hier im Unternehmen schon kennt habe ich im Gegensatz zu anderen potentiellen Arbeitgebern auch in USA schon eine anerkannte 'work history' und nebenbei auch schon einige Jahre relevante Berufserfahrung, was bei der Gewährung von Benefits hier keine unwesentliche Rolle spielt.
Tja und somit hat mich die Financial industry wieder - in neuer Funktion und an einem neuen Ort, aber ich muss sagen: it's good to be back!
Song of the day: Baby come back - The Equals
Sonntag, 6. Juli 2014
Unser 5-Monats-Update
Long time no see!
Sorry für die lange Pause, aber bei uns ist im Moment viel los und da ist das bloggen etwas hinten runter gefallen...
Vor kurzem haben wir unser 5-Monatiges Jubiläum gefeiert. Wie schnell vergeht hier bitte die Zeit?
Inzwischen haben wir uns sehr gut eingelebt, das ist uns immer mehr bewusst. Fühlt sich an wie "zu Hause".
Das liegt vor allem an mehreren Dingen - hierzu ein kleines Update:
1) Wir haben eine sehr schöne Wohnung / Wohnanlage und fühlen uns sehr wohl. Man gewöhnt sich schnell an die Annehmlichkeiten hier und es ist immer mal wieder einen Moment lang komisch, weil man sich eher fühlt wie im Urlaubshotel. Jetzt wo die Maus immer größer wird ist es einfach sensationell mit ihr im Baby-Splash-Pool zu spielen und die Sonne (bzw. eher den Schatten) zu genießen.
Auch die Umgebung ist einfach schön - man kann am Strand spazieren oder im Park. Alles sehr gepflegt und gut in Schuss.
2) Wir haben sehr viele nette Menschen kennengelernt und uns einen kleinen Bekannten- und Freundeskreis aufgebaut. Das hätte ich mir niemals vorgestellt, dass das so schnell so wird. Besonders toll ist die Tatsache, dass wir auch einige sehr nette Kontakte mit Kindern haben, so dass Annika schon auf diverse Playdates gehen konnte und auch weiterhin viel und gerne mit anderen Müttern unternimmt.
Darüber hinaus wurden wir jetzt schon ein paar Mal eingeladen und hatten wiederum auch schon einige Male Besuch bei uns zu Hause. Zuletzt hatten wir am Nationalfeiertag - dem 4th of July - eine nette Einladung von Dad's ehemaligem Arbeitskollegen, da mein Dad aktuell auf Besuch hier ist.
Es gab ein traditionelles Barbecue mit Burgern und Hotdogs. Eigentlich auch mit Badehose wegen dem Pool, aber da hat uns leider das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.
3) Der Maus geht es spitze - wir haben ein gesundes und munteres Kind, was uns jeden Tag ein strahlen ins Gesicht zaubert. Momentan versucht Helene sich überall hochzuziehen und bald wird sie stehen, laufen und viel Blödsinn anstellen. Helene war bislang nicht einmal wirklich krank, sieht man mal von zwei verschnupften Nasen ab, die man sich hier schon mal ab und an einfangen kann mit all der Klimaanlagen und Gewitterstürme.
4) Das Wetter ist traumhaft, wenn man es gerne warm und schwül mag. Warm ist super, die Luftfeuchtigkeit ist manchmal schon eine Herausforderung, aber am Ende gibt es halt nicht DAS perfekte Wetter.
Man hat auf jeden Fall einen hohen Verbrauch an Sonnencreme und sollte mind. 2 Sonnenbrillen besitzen, falls man mal eine nicht zur Hand hat.
Wir für unseren Teil kommen mit dem Klima super zurecht, wobei wir letzte Woche mal bei einem Ausflug nach St. Augustine über 100 Grad Fahrenheit hatten. Also so ca. 36-37 Grad Celsius. Da ist man nach kurzer Zeit einfach platt, das ist schon brutal heiß.
5) Die Möglichkeiten sind hier einfach so groß und man kann sich rund um die Uhr beschäftigen. Allein die Nähe zum Strand ist schon ein mega Asset. Auch wenn man mal einen schlechten Tag hat ist alles halb so wild, wenn man zum runterkommen 15 min am Strand entlang spaziert.
Aber auch neben dem Beach bietet Jacksonville eine Menge, was man erst nach und nach kennenlernt. Und ich bleibe dabei - es ist die gemütlichste Großstadt die ich kenne. Leben wir am Dorf und doch zentral und alle Annehmlichkeiten einer Großstadt.
Ansonsten blicken wir noch auf ein paar weitere Highlight zurück:
Mitte Juni haben wir unseren ersten Urlaub in Florida gemacht. Klingt komisch, ist aber so. Wir wollten nochmal eine andere Ecke sehen und ein paar Bekannte treffen. Daher waren wir eine Woche in Sarasota bei Astrid und Andi im Tropical Fruit Garden. Aber dazu kommt noch ein separater Blogeintrag....
Annika hat in der Zwischenzeit ihren Führerschein bestanden! Tolle Leistung, zumal der Test etwas schwieriger geworden ist. Bei mir waren es ja noch 2 Tests, wobei einer dieser Tests nur aus Schildern bestand, was im Prinzip sehr einfach ist. Seit Kurzem ist es aber so, dass es nur noch einen Test gibt mit 50 Fragen, der aber nur noch 3-4 Schilder-Fragen beinhaltet. Von daher muss man sich hier durch wesentlich mehr vom Rest der Fragen quälen.
Sofern jemand Tips zum Führerschein in Florida braucht, können wir aus unserer Erfahrung nur einen Tip geben: das offizielle Florida Drivers Manual 2x aufmerksam durchlesen. Alles was gefragt wird, steht dort drin. Hier der Link zum aktuellen Handbook.
Auch haben wir inzwischen ein weiteres Cell phone uns zugelegt. Nachdem wir mehr und mehr auch mal getrennt unterwegs sind fühlt sich das einfach sicherer an. Und irgendwie ist das schon komisch, sich ein Telefon zu teilen. Wir sind weiterhin bei T-Mobile und haben einen so genannten Family Plan. Habe ich noch geschrieben, dass die Kosten hier etwas höher liegen als in Deutschland finde ich das gesamte Pricing wieder deutlich erschwinglicher. Wir bezahlen jetzt ohne Handy 80 USD für beide mit unlimited talk und text sowie 1GB LTE data pro line. Also 40 USD pro Person, was etwas über 30 EUR sind. Da hatten wir in Deutschland deutlich mehr bezahlt.
Nette Anekdote nebenbei: wir haben unsere deutschen Verträge versucht zu kündigen mit unterschiedlichem Ergebnis. Während Annika's Vertrag problemlos aufgelöst wurde und zwar per sofort gegen Nachweis unseres lokalen T-Mobile agreements hat man mir die Auflösung versagt und will mich erst zum regulären Termin entlassen. Da hake ich aktuell gerade nach und bin gespannt wie die Geschichte weitergeht.
Interessant ist auch die Geschichte mit der credit history. Wir verfolgen das ja sehr genau und haben auch schon eine credit history aufgebaut, wenn auch noch nicht besonders gut und lange. Annika's ist etwas besser als meine, da sie einfach ihre Sachen nicht immer dabei hat und wir meistens meine Karte nutzen.
Die ideale Auslastung zum due date ist 30% des Limits, weshalb man ggf. eben kurz vorher etwas Geld auf die Karte überweisen muss, um den Balance bei 30% zum Stichtag zu haben. Habe ich aber erst etwas später gerafft und somit dauert es halt ein paar Wochen länger.
Immerhin hat es für Annika bereits gereicht, dass wir Kreditkarten-Werbung bekommen, was lt. Ratgeber ein gutes Zeichen ist. Bei ihrem favorite shopping store haben wir es dann mal gewagt und eine Kreditkarte beantragt - und siehe da - approved! Bei mir hat es leider noch nicht geklappt, ich muss wohl noch etwas länger warten.... wir brauchen ja eigentlich keine weiteren Karten, aber es hat Vorteile, wenn man mehrere Accounts hat. Da beißt sich das System am Anfang etwas in den Schwanz, aber am Ende bleibt uns nichts anderes übrig als das Spiel zu spielen. So what.
Last but not least ist aktuell wie schon erwähnt mein Dad zu Besuch und deshalb habe ich auch wenig Zeit für Bloggen gehabt. Wir freuen uns aber sehr, dass beide Großeltern uns hier regelmäßig besuchen und Helene ihre Großeltern relativ häufig sehen kann. Auch die "in-laws" Gabi und Norbert haben sich für Herbst wieder angekündigt.
Ausblick - wir stellen gerade die Weichen ob und wie es weitergeht mit uns hier in den USA. Nachdem ich ja öfters gefragt werde, ob ich auch mal wieder was arbeiten werde kann ich schon recht klar sagen: ja, muss ich. Und leider auch schon bald. Die Frage ist nur was und wo, aber dazu demnächst mehr......
Song of the day: 36 Grad - 2Raumwohnung
Sorry für die lange Pause, aber bei uns ist im Moment viel los und da ist das bloggen etwas hinten runter gefallen...
Vor kurzem haben wir unser 5-Monatiges Jubiläum gefeiert. Wie schnell vergeht hier bitte die Zeit?
Inzwischen haben wir uns sehr gut eingelebt, das ist uns immer mehr bewusst. Fühlt sich an wie "zu Hause".
Das liegt vor allem an mehreren Dingen - hierzu ein kleines Update:
1) Wir haben eine sehr schöne Wohnung / Wohnanlage und fühlen uns sehr wohl. Man gewöhnt sich schnell an die Annehmlichkeiten hier und es ist immer mal wieder einen Moment lang komisch, weil man sich eher fühlt wie im Urlaubshotel. Jetzt wo die Maus immer größer wird ist es einfach sensationell mit ihr im Baby-Splash-Pool zu spielen und die Sonne (bzw. eher den Schatten) zu genießen.
Auch die Umgebung ist einfach schön - man kann am Strand spazieren oder im Park. Alles sehr gepflegt und gut in Schuss.
2) Wir haben sehr viele nette Menschen kennengelernt und uns einen kleinen Bekannten- und Freundeskreis aufgebaut. Das hätte ich mir niemals vorgestellt, dass das so schnell so wird. Besonders toll ist die Tatsache, dass wir auch einige sehr nette Kontakte mit Kindern haben, so dass Annika schon auf diverse Playdates gehen konnte und auch weiterhin viel und gerne mit anderen Müttern unternimmt.
Darüber hinaus wurden wir jetzt schon ein paar Mal eingeladen und hatten wiederum auch schon einige Male Besuch bei uns zu Hause. Zuletzt hatten wir am Nationalfeiertag - dem 4th of July - eine nette Einladung von Dad's ehemaligem Arbeitskollegen, da mein Dad aktuell auf Besuch hier ist.
Es gab ein traditionelles Barbecue mit Burgern und Hotdogs. Eigentlich auch mit Badehose wegen dem Pool, aber da hat uns leider das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.
3) Der Maus geht es spitze - wir haben ein gesundes und munteres Kind, was uns jeden Tag ein strahlen ins Gesicht zaubert. Momentan versucht Helene sich überall hochzuziehen und bald wird sie stehen, laufen und viel Blödsinn anstellen. Helene war bislang nicht einmal wirklich krank, sieht man mal von zwei verschnupften Nasen ab, die man sich hier schon mal ab und an einfangen kann mit all der Klimaanlagen und Gewitterstürme.
4) Das Wetter ist traumhaft, wenn man es gerne warm und schwül mag. Warm ist super, die Luftfeuchtigkeit ist manchmal schon eine Herausforderung, aber am Ende gibt es halt nicht DAS perfekte Wetter.
Man hat auf jeden Fall einen hohen Verbrauch an Sonnencreme und sollte mind. 2 Sonnenbrillen besitzen, falls man mal eine nicht zur Hand hat.
Wir für unseren Teil kommen mit dem Klima super zurecht, wobei wir letzte Woche mal bei einem Ausflug nach St. Augustine über 100 Grad Fahrenheit hatten. Also so ca. 36-37 Grad Celsius. Da ist man nach kurzer Zeit einfach platt, das ist schon brutal heiß.
5) Die Möglichkeiten sind hier einfach so groß und man kann sich rund um die Uhr beschäftigen. Allein die Nähe zum Strand ist schon ein mega Asset. Auch wenn man mal einen schlechten Tag hat ist alles halb so wild, wenn man zum runterkommen 15 min am Strand entlang spaziert.
Aber auch neben dem Beach bietet Jacksonville eine Menge, was man erst nach und nach kennenlernt. Und ich bleibe dabei - es ist die gemütlichste Großstadt die ich kenne. Leben wir am Dorf und doch zentral und alle Annehmlichkeiten einer Großstadt.
Ansonsten blicken wir noch auf ein paar weitere Highlight zurück:
Mitte Juni haben wir unseren ersten Urlaub in Florida gemacht. Klingt komisch, ist aber so. Wir wollten nochmal eine andere Ecke sehen und ein paar Bekannte treffen. Daher waren wir eine Woche in Sarasota bei Astrid und Andi im Tropical Fruit Garden. Aber dazu kommt noch ein separater Blogeintrag....
Annika hat in der Zwischenzeit ihren Führerschein bestanden! Tolle Leistung, zumal der Test etwas schwieriger geworden ist. Bei mir waren es ja noch 2 Tests, wobei einer dieser Tests nur aus Schildern bestand, was im Prinzip sehr einfach ist. Seit Kurzem ist es aber so, dass es nur noch einen Test gibt mit 50 Fragen, der aber nur noch 3-4 Schilder-Fragen beinhaltet. Von daher muss man sich hier durch wesentlich mehr vom Rest der Fragen quälen.
Sofern jemand Tips zum Führerschein in Florida braucht, können wir aus unserer Erfahrung nur einen Tip geben: das offizielle Florida Drivers Manual 2x aufmerksam durchlesen. Alles was gefragt wird, steht dort drin. Hier der Link zum aktuellen Handbook.
Auch haben wir inzwischen ein weiteres Cell phone uns zugelegt. Nachdem wir mehr und mehr auch mal getrennt unterwegs sind fühlt sich das einfach sicherer an. Und irgendwie ist das schon komisch, sich ein Telefon zu teilen. Wir sind weiterhin bei T-Mobile und haben einen so genannten Family Plan. Habe ich noch geschrieben, dass die Kosten hier etwas höher liegen als in Deutschland finde ich das gesamte Pricing wieder deutlich erschwinglicher. Wir bezahlen jetzt ohne Handy 80 USD für beide mit unlimited talk und text sowie 1GB LTE data pro line. Also 40 USD pro Person, was etwas über 30 EUR sind. Da hatten wir in Deutschland deutlich mehr bezahlt.
Nette Anekdote nebenbei: wir haben unsere deutschen Verträge versucht zu kündigen mit unterschiedlichem Ergebnis. Während Annika's Vertrag problemlos aufgelöst wurde und zwar per sofort gegen Nachweis unseres lokalen T-Mobile agreements hat man mir die Auflösung versagt und will mich erst zum regulären Termin entlassen. Da hake ich aktuell gerade nach und bin gespannt wie die Geschichte weitergeht.
Interessant ist auch die Geschichte mit der credit history. Wir verfolgen das ja sehr genau und haben auch schon eine credit history aufgebaut, wenn auch noch nicht besonders gut und lange. Annika's ist etwas besser als meine, da sie einfach ihre Sachen nicht immer dabei hat und wir meistens meine Karte nutzen.
Die ideale Auslastung zum due date ist 30% des Limits, weshalb man ggf. eben kurz vorher etwas Geld auf die Karte überweisen muss, um den Balance bei 30% zum Stichtag zu haben. Habe ich aber erst etwas später gerafft und somit dauert es halt ein paar Wochen länger.
Immerhin hat es für Annika bereits gereicht, dass wir Kreditkarten-Werbung bekommen, was lt. Ratgeber ein gutes Zeichen ist. Bei ihrem favorite shopping store haben wir es dann mal gewagt und eine Kreditkarte beantragt - und siehe da - approved! Bei mir hat es leider noch nicht geklappt, ich muss wohl noch etwas länger warten.... wir brauchen ja eigentlich keine weiteren Karten, aber es hat Vorteile, wenn man mehrere Accounts hat. Da beißt sich das System am Anfang etwas in den Schwanz, aber am Ende bleibt uns nichts anderes übrig als das Spiel zu spielen. So what.
Last but not least ist aktuell wie schon erwähnt mein Dad zu Besuch und deshalb habe ich auch wenig Zeit für Bloggen gehabt. Wir freuen uns aber sehr, dass beide Großeltern uns hier regelmäßig besuchen und Helene ihre Großeltern relativ häufig sehen kann. Auch die "in-laws" Gabi und Norbert haben sich für Herbst wieder angekündigt.
Ausblick - wir stellen gerade die Weichen ob und wie es weitergeht mit uns hier in den USA. Nachdem ich ja öfters gefragt werde, ob ich auch mal wieder was arbeiten werde kann ich schon recht klar sagen: ja, muss ich. Und leider auch schon bald. Die Frage ist nur was und wo, aber dazu demnächst mehr......
Song of the day: 36 Grad - 2Raumwohnung
Abonnieren
Posts (Atom)







